Hier erstmal die Kurzgeschichte als Platzhalter hoffentlich demnächst in HD ^^



Die Gruppe stand erschüttert von dem Gesehenen, um die Überreste des Blauen, bis Eirik Quaz’Ra aufhalf und mit ihm wortlos zur Feuerstätte ging. Besonders Die Zwerge waren sichtlich entrüstet und später als sie gemeinsam um das Feuer saßen machte Grimbald seiner Wut Luft. Er war erbost, dass Quaz’Ra ihnen seine magische Begabung vorenthalten hatte. Doch nur er schien von den Künsten des Achaz nichts mitbekommen zu haben. Sie diskutierten, was sie nun tun sollten, hatten die spärlichen Informationen des Blauen sie nicht weiterbringen können. Gänzlich in das Gespräch vertieft erspähte Quaz’Ra einen weißen Schein unter Grimbalds Stiefel. Halb in Gedanken stand der Achaz unvermittelt auf, um mit einem weiten Schritt auf Grimbald zu und vor ihm in die Hocke zu gehen. Grimbald, von der vermeintlichen Attacke des “Echsenhexers” überrascht, sprang rücklings auf und wollte nach seinem Hammer greifen. Doch der Waldboden bot ihm nicht genügend Halt, er rutschte aus, landete auf seinem Rücken und erntete reichlich Spott für seine über .

Quaz’Ra hatte von der Reaktion des Zwerges keine Notiz genommen und schaute verdutzt auf. Er entschuldigte sich, Grimbald erschrocken zu haben, hielt den Zettel, den er gefunden hatte, hoch und erklärte so den Grund für sein Handeln. Nachdem Grimbald wieder Platz genommen hatte. Quaz’Ra laß den Zettel vor. Blaufell war in diese gegend gesandt um Zwietracht zwischen den Dörfern zu säen. Düsterschuppe würde Graf Emmeran beseitigen, damit Grimmward ihn beerben würde. Als Treffpunkt nach den Taten wurde der Düsterturm genannt.

Sofort brachen sie auf, um Irmgard Hohenwald in Düsterrode von den Plänen Düsterschuppes zu berichten. Sie erreichten das Dorf noch am Nachmittag, Irmgard Hohenwald war erfreut zu hören, dass Blaufell kein weiteres Unheil anrichten könnte.

Jedoch musste sie berichten, dass der Graf seit gestern vermisst wurde.

Den Düsterturm kannte sie, er war Teil einer Reihe von Wachtürmen, die allerdings schon vor etlichen Jahren aufgegeben wurden. Er lag einige Meilen südlich von Nordhag. Umgehend brach die Gruppe auf, sie hofften, den Graf noch retten zu können und den Drachenreiter zu stellen. Den noch immer ohnmächtigen Ludwig ließen sie in der Obhut der Irmgard Hohenwald zurück.

Nur kurze Rasten waren ihnen vergönnt und sie erreichten die Gegend um Nordhag schon nach wenigen Tagen. Von einer kleinen Hügelkuppe konnten sie für einen kurzen Moment den Turm erspähen.

Der Weg verschlechterte sich zusehends. Gwynwen erklomm einen stattlichen Baum und konnte durch die Wipfel den Düsterturm genauer erkennen. Er thronte auf einem kleinen Hügel, umgeben von einer Lichtung. Sich an zu schleichen schien unmöglich so entschlossen sie sich mit einer List dem Turm zu nähern. Sie ließen die Pferde und Wagen zurück und näherten sich dem Turm durch das Unterholz. Auf halben Wege entdeckte Eirik einen Holzschild, der mit dem Symbol eines Drachen verziert war.

Quas’Ra konnte eine Macht in ihm spüren so entschloss sich Eirik den Schild gegen den Drachenreiter ins Feld zu führen.

Sie erreichten die Lichtung und erblickten den Turm, auf dessen Spitze der Drache des Reiters träge in der Sonne döste.

Leise besprachen sie, wie sie weiter vorgehen wollten, bis der Reiter plötzlich auf einen Balkon hervortrat und sie erspähte. Aufgebracht erkannte er die Gruppe als Störenfriede. Quaz’Ra versuchte ihm vor zu machen, dass sie hier wären um sich ihm anzuschließen.

Mit donnernder Stimme unterbrach der Drache das Gespräch. Der Drache selbst war Düsterschuppe und Herr über das Komplott.

Er schwang sich mit wenigen Flügelschlägen in die Lüfte.

Aus großer Entfernung spie Düsterschuppe einen Feuerschwall in die Gruppe, dem Grimbald nicht mehr ausweichen konnte.

Der Drache landete vor der Gruppe und peitschte mit seinem Schweif in ihre Richtung, verfehlte sie jedoch knapp.

Mit einem Dryadenpfeil fesselte Gwynwen ihn am Boden.

Nun war der Moment gekommen, Grim, Grimbald und Tronde umgingen das Ungeheuer und griffen es von hinten an, während Eirik sich ihm frontal entgegen stellte, Rotang an seiner Seite wissend. Während Eirik einem kraftvollen Biss des Untiers behende ausweichen konnte, erblickte Tronde, wie der Drachenritter aus dem Turm hervor trat. Mit einer Armbrust legte Grimmward an und traf Tronde, der ihm entgegen stürmte. Ungerührt verwickelte Tronde ihn in den Zweikampf. Für einen Augenblick wandte sich der Drach zu Tronde und spie erneut einen Feuerschwall.Überraschend traf er den Thorwaler den Rücken, während dieser sich gegen den Reiter verteidigte. Quaz’Ra eilte den sichtlich angeschlagenen Tronde zur Hilfe, gemeinsam konnten Grimmward bezwingen. Kurz nach ihm erlag auch der Drache den unaufhörlichen Angriffen der Gruppe und brach kreischend zusammen. Nachdem Gwynwen Tronde versorgt hatte, fand Grim den entführten Graf Emmeran. Sicher brachten sie den Grafen nach Nordhag, wo er Irmgard Hohenwald die Taten der Gruppe bestätigte.

So wurden sie als Drachentöter gefeiert und reichlich belohnt.