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  • Nordwick
    Member
    • 14.02.2025
    • 53

    #1

    Side Quest

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Name: Mitzekatze.png
Ansichten: 568
Größe: 476,3 KB
ID: 245Hallo💚hier ist euer 🦎 .​
    Ich beschäftige mich im Moment viel zu viel mit dem DSA und plötzlich fallen mir kleine lustigen Geschichten ein, die ich zum Besten geben möchte.
    Die Geschichten sind natürlich nicht Canon.
    Ich möchte den Charakteren so etwas mehr Leben und tiefe einhauchen.
    Falls ich die Charakterzüge eures Helden hier falsch darstelle Berichtigt mich bitte und lasst vielleicht eine Abwandlung da die besser passt und postet hier doch auch eure Geschichten.
    Thema egal, muss nicht lustig sein und auch Lore Drops sind erwünscht.

    An einem Abend in einer Taverne Aventuriens, sitzen sich Gwynwen und Quaz'Ra gegenüber und unterhalten sich angeregt über die Macht des Waldes und der Kristalle.
    Plötzlich springt die Tavernenkatze auf den Schoß des Achaz. Leicht überrascht lehnt sich der Achaz zurück schaut auf das Tier und fragt: " Wasss ist dasss fürrr ein Weezen"? Gwynwen antwortet: " Das ist eine Hauskatze, sie wird von den Menschen gehalten um sich zu entspannen und Ungeziefer fern zu halten. Du kannst sie streicheln, dass wird sie bestimmt freuen."
    Quaz'Ra beginnt die Katze vorsichtig zu streicheln, worauf diese sich hinlegt und zu schnurren beginnt. Der Achaz empfinde das Brummen sehr angenehm und beruhigend und unterhält sich weiter mit Gwynwen. Als er einiger Zeit später nach seinem Bierkrug greifen will, springt die Katze hoch und verbleist sich am Daumen des Achaz.
    Durch seine dicke schuppige Haut spürt er nur einen leichten Druck und er hebt die Hand mit der baumelden Katze vor sein Gesicht. "Waass hat daßßß zu bedeuten"? fragt die Echse.
    Die Elfe lacht amüsiert und mit ironischem Unterton sagt sie: " So zeigen die Katzen ihre Zuneigung. Sie Scheint dich zu mögen." Mit verwundertem Blick neigt die Echse den Kopf zur Seite, setzt die Katze wieder auf seinem Schoß ab.
    Die Katze gibt den Daumen frei, legt sich wieder flach auf den Schoß und lässt sich bereitwillig weiter streicheln. Die Katze schließt zufrieden die Augen und fängt wieder an zu schnurren. Die Elfe schaut dem Schauspiel amüsiert zu.
    Mann sieht dem Achaz förmlich an wie er schweigend nachdenkt, den Blick auf die Katze gerichtet. Plötzlich schiebt er vorsichtig beide Hände unter die Katze, hebt sie vorsichtig an und führt sie zu seinem weit aufgerissenen Maul.
    Mit weit Augen schreit Gwynwen: "Quaz was machst du da? Lass dass sofort sein!".
    Durch den Schrei aufgeschreckt, springt die Katze von den Händen der Echse und verschwindet hinter der Teke. Quaz'Ra schaut Gwynwen ratlos an und murmelt mit ruiger Stimme " Ich wollttte der Katze auch meine Zzzzuuneigung zzzeigen."
    Die Ganze Taverne schaut zu dem Tisch andem die beiden sitzen. Gwynwen streicht sich verlegen über das Gesicht während der Achaz sie mit fragenden Augen anschaut und versucht die Geste zu deuten.
    "Zum Glück hat das niemand gesehen" denkt sie.
    Ein Achaz der die Katze des Wirts "frisst" hätte bestimmt Aufsehen erregt.

    -= Man muss bei der Echse aufpassen was man sagt =-

    Also dann nur Mut, her mit euren Geschichten, macht dem Gandi eine Freude und benutz fleißßßßig das Forum.

    Die 🦎 aus dem off. Over and out... *mic drop*
    Zuletzt geändert von Nordwick; 18.03.2025, 20:15.
  • Jambus1986
    Junior Member
    • 07.02.2025
    • 4

    #2
    Ich mag es - das passt auf jeden Fall ganz gut zu Gwynwen. Und ich bin froh, dass der gute Quaz nicht den Alf gemacht hat 😅
    Ich find die Idee mit den kleinen Anekdoten unseren Charakteren mehr Tiefe zu geben auch sehr gut. Ich glaube da fällt mir bestimmt was für Gwyn ein!

    Kommentar

    • Nordwick
      Member
      • 14.02.2025
      • 53

      #3
      Freut mich das es dir gefällt ich bin schon auf die Geschichten gespannt.

      Kommentar

      • Der_Mati
        Junior Member
        • 15.02.2025
        • 17

        #4
        Ich hatte auch sofort Alf im Kopf, sehr gut geschrieben....äääähm ich meine echselent

        Kommentar

        • Nordwick
          Member
          • 14.02.2025
          • 53

          #5
          Endlich war der Sommer in Nordhag eingekehrt nach langen verregneten Wochen, die sich an den strengen Winter, zu den Füßen des Finsterkamms, geschmiegt hatten.
          Es ist nun sommerlich warm in der Grafschaft Heldentrutz. Nachdem eine kleine Gruppe junger Helden die Bedrohung durch einen Drachen abwenden konnten, waren neben dem Sommer auch die Händler nach Nordhag zurückgekehrt. Sie hatten ihre Waren in den letzten Monaten lieber in sicheren Gegenden unter die Leute gebracht.
          So auch Jole Silberkelch, ein etwa 155 Halbfinger großer, recht korpulenter Händler, der sich auf exotische Speisen und besonders Branntweine spezialisiert hatte. Jole hatte gerade einen guten Handel mit dem Wirt des “Orkenspalter” gemacht. Er konnte einige Kisten, Premer Feuer und süßen Portwein aus Darpat für einen guten Preis losschlagen. Er hatte die Summe bereits vom Wirt entgegengenommen und war nun auf dem Weg zum Rand der Stadt, wo seine Karawane auf ihn wartete und er seine Handlangern zur Lieferung der Waren anweisen würde.

          Mit guter Laune, einem wiegenden Schritt und ein kleines Lied trällernd bahnt er sich seinen Weg durch die geschäftigen Straßen. Er kannte Nordhag gut und war auch bei den Bewohnern der Stadt durch seine Erscheinung bekannt.
          Sein extravagantes Auftreten untermalte seinen Status als Experte für Ausgefallenes und Kostbarkeiten. Er trug eine bunt schillernde Garderobe, die auch einem Grafen gut zu Gesicht stehen würde. Einen weit ausladenden, aufwändig gewundene Turbahn, der mit glänzenden Glasperlen gespickt war. Elegante Stiefel mit dicken Sohlen, die ihn bestimmt drei Halbfinger größer werden ließen und reichlich Schmuck aus Gold und Edelsteinen.
          Wenn er in einer Stadt wie Norghag auf Kundenfang war, machte er aus seinem Wohlstand wahrlich keinen Hehl.

          Sorglos genoss er die Sonne, die ihm auf den Rücken schien und das Trübsal der vergangenen Reise vertrieb.
          Als er an einer kleinen Seitengasse vorbei schlenderte, fühlte er plötzlich eine merkwürdige Unsicherheit, als würde ihm ein Monster auflauern. Er war sich sicher, dass es nichts zu bedeuten hatte, traute sich aber dennoch nicht, seinen Blick nach hinten zu wenden. Unbewusst ging er einen Schritt schneller.

          Plötzlich ertönte hinter ihm ein lauter Ruf, der ihm wie Donnerhall in die Glieder fuhr. “Ihr da bleibt stehen!”
          Die Stimme klang dumpf und hatte einen stählernen Hall mit einem starken nördlichen Akzent. Für einen Moment blieb er regungslos stehen, seine Beine wollten ihm nicht gehorchen, er war steif vor Schreck. Schritte näherten sich ihm von hinten. Die eine von schweren beschlagenen Stiefeln, die andern mehr ein Kratzen, als ob sich ihm eine Bestie mit scharfen Krallen nähern würde.
          Für den Bruchteil einer Sekunde schossen ihm Bilder der grässlichsten Gestalten durch den Kopf.
          Als die Geräusche sich ihm bis auf zwei Schritte genähert hatten, überkam ihn eine Kälte. Ein riesiger Schatten hatte seinen Verschluss. Erst jetzt gehorchte ihm sein Körper wieder und er blickte hinter sich. Was er sah, ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren.
          Eine riesenhafte Gestalt, in eine schartigen Rüstung gehüllt, verdeckte die Sonne. Das Gesicht war unter einem verbeulten schwarzen Helm verborgen. Ein Rabe thronte auf der Schulter des Hünen und starrte ihn mit seinen tiefschwarzen Augen an. Neben dem schwer Gerüsteten stand eine Gestalt in einen weiten Umhang gehüllt. Im Schatten der weit über den Kopf gezogenen Kapuze meinte er gelblich leuchtende Augen und eine Schnauze erkennen zu können. Als er an den Gestalten hinab schaute und einen geschuppten Schweif erkannte, der sich um die mit großen Krallen besetzten Füße der “Bestie” schlängelte, war es um ihn geschehen.

          Kreischend wandte er sich ab und rannte so schnell ihn seine kurzen Beine trugen, die Straße entlang. Hinter ihm befahl eine zischende Stimme, stehen zu bleiben, bevor die bedrohlichen Schritte wieder einsetzten. Nichts würde Jole dazu bringen, jetzt stehenzubleiben. Völlig außer Atem stürmte er durch Gassen und Straßen. Über ihm ertönten die Schreie des Rabens, dessen Blicken er nicht entkommen könnte. Die ihm sonst so bekannte Stadt schien ihm fremt, er kämpfte sich durch ein Gewirr von Körpern.
          Mit einer Hand hielt er seinen Turban mit der anderen schob er in Todesangst Körper aus seinem Weg. Die stampfenden Schritte hinter ihm kamen immer näher. Die Rufe des Kriegers wurden durch den Helm und das Scheppern der Rüstung unverständlich, doch schienen sie ihm nichts Gutes zu heißen.
          Plötzlich stand er in einer Gasse, ein riesiges Tor versperrte ihm den Weg. Es schien für ihn kein Entrinnen zu geben. In Todesangst trommelte er gegen die Dickenbohlen und flehte um Hilfe. Nur knapp hinter ihm stoppten die Schritte und es ertönte das aufgeregte Krächzen des Raben.
          Jole wandte sich um und presste seinen Rücken fest gegen das Tor. Wie ein Häufchen Elend kauerte er sich zusammen und starrte auf die beiden Gestalten, die über ihm ragten. In Panik hielt er den Atem an, als der eine sich zu ihm nieder beugte und ihm die schuppige Hand mit langen Krallen entgegen streckte.
          Er schloss die Augen, sendete ein letztes Stoßgebet zu Phex. Er war sich sicher, sein Ende sei nun gekommen, zerrissen von diesen Bestien in einer dunklen Gasse, so fern der Heimat.

          Plötzlich gab er das Tor in seinem Rücken nach und er purzelte rücklings auf den Boden.
          Er hörte den überraschten Ausruf eines jungen Mannes, gefolgt von einem entrüsteten “Oh nein! Ihr schon wieder!”.
          Als Jole ungläubig die Augen öffnete, lag er im hellen Hof der Garnison. Zwei Gardisten hatten das Tor geöffnet und standen links und rechts neben ihm.
          Schnell rollte er sich auf den Bauch und suchte hinter einem der Gardisten Deckung. Die Stadtwache schien seine Verfolger zu kennen und ihnen nicht feindlich gesinnt zu sein.
          Erst jetzt richtete er sich auf und fand den Mut, an dem Gardisten vorbei die Gestalten genauer zu betrachten.
          Der Krieger hatte seinen Helm abgenommen und unter seinen Arm geklemmt.
          Er sprach zu dem Gardisten, während er dem Raben auf seiner Schulter vorsichtig über den Schnabel streichelte. Das junge, verschmitzt grinsende Gesicht ließ ihn nun wenig bedrohlich wirken. Wohl einer dieser weltfremden Thorwaler, denen er schon so oft Shunt für gutes Geld verkauft hatte. Auch der Vermummte hatte seine Kapuze gelüftet.
          Es war ein Achaz. Schon vor Jahren hatte er einen vor den Toren der Stadt Svellt gesehen, der dort den Plunder seines Stammes zum Kauf anbot. Dieses Exemplar schien ungefährlich, es stand unbeholfen neben dem Jüngling und schien zustimmend zu nicken. Jole vermutete der Haussklave des Thorwalers, warum sonst durfte so etwas frei in der Stadt umherlaufen?
          Wie hatten diese Witzfiguren ihm, dem erfahrenen Händler Silberkelch, so einen Schrecken einjagen können?

          Ein angestrengtes “Ich rede mit euch!” ,riss Jole aus seiner Verwunderung. Der Gardist an seiner Seite schaute ihn entnervt an und zeigte auf einen kleinen roten Beutel, den der Achaz in seiner Hand hielt.
          “Ob das euer Beutel ist, habe ich gefragt!”, wiederholte sich der Gardist. Jole griff zu seiner Hüfte, wo er seinen Geldbeutel aufbewahrte. Nichts! Die Augen des Händlers wurden groß.
          Ohne ein Wort, sprang Jole überraschend flink vor, riss den Achaz den Beutel aus den Krallen und ging erneut hinter dem Gardisten in Deckung.
          ”Schlagt ihnen die Hände ab!" schrie er aufgebracht, “Dieser blöd grinsende Jüngling und sein Haussklave, haben mir meine Dukaten geraubt".
          Beim Wort “Haussklave” verdunkelte sich das Antlitz des Thorwalers. Jole verstummen und ging einen Schritt zurück.
          “Das werdet ihr bereuen", brach es aus dem Thorwaler hervor als er sein Schwert aus der Scheide zog.

          Mit einem leichten Lachen trat eine hochgewachsene, gut gerüstete Frau zur Runde. Und legte ihre Hand auf Eiriks Schulter.
          “Ihr solltet es besser wissen, Jole Silberkelch! Einen Thorwaler der Sklaverei zu bezichtigen kann schnell gefährlich werden! "Besonders wenn ihr euch zwei Drachentötern gegenüber seht.”
          Jole kannte die Frau Irmgard Hohenwald, eine gute Kundin von ihm.
          "Eirik, ich hoffe, ihr verzichtet auf ein Duell, es stünde euch bei dieser falschen Bezichtigung zu! Doch ich bitte euch lasst Gnade walten, Jole ist ein ehrlicher Händler.”
          Jole stand der Schweiß auf der Stirn, doch zu seiner Erleichterung nickte der Krieger zustimmend und schob sein Schwert zurück in die Scheide.
          “Ah, es freut mich dass ihr auf eure Rache verzichtet, diese Besonnenheit zeichnet euch aus. Nun denn, ich muss weiter!
          Jole, ihr solltet euch erkenntlich zeigen! Sie hätten euren Beutel auch einfach einstecken können, anstatt euch zu folgen", sprach Irmgard und wandte sich ab.
          Wortreich umgarnte Jole Eirik und war überrascht, als sich der Achaz als Quaz’Ra vorstellte. Eine sprechende Echse erstaunlich!
          Als der Achaz fragte, was ein “Haussklave” sei, wurde er allerdings blass um die Nase und verstummte.

          Die Gardisten schoben die Drei nun vor das Tor der Garnison. Grinsend sagte einer der beiden: “Ich bin ja gespannt, wie ihr ihm das erklärt." “Und wie er reagiert", entgegnete der Andere. “Viel Glück und klopft nicht mehr an!", hörte Jole noch spöttisch, als sich das Tor hinter ihm schloss.

          Eirik stand mit verschränkten Armen in der Gasse neben ihm, der Achaz den Kopf fragend seitlich geneigt.
          “Nun den Jole", sagte Eirik ungehalten, "wir warten!” Mit einem zittern in der Stimme erklärte Jole angestrengt, was Sklaverei bedeutet. Unerlässlich bat er Quaz’Ra und Eirik um Verzeihung.
          Quaz’Ra lauschte regungslos
          Ausführungen des Händlers.
          Jole zitterte am ganzen Körper und fürchtete die Wut des Echsenwesens.
          Unendliche Lasten vielem Jole von den Schultern als Quaz’Ra nickte und er erwiderte: “Ich verstehe, habt dank für eure Erklärung”.
          Auch Eiriks Blick hellte sich auf, er hatte sich einen Spaß gemacht den Händler etwas zappeln zu lassen.

          Erleichtert bat er die Beiden zu seiner Karawane, wo er ihnen einige Köstlichkeiten und jedem eine Flasche Premer Feuers als Dank überreichte.

          Eine kleine Geschichte vielleicht sogar Kanon, wer weiß ^^ was in dem Monat in Nordhag alles passiert ist.

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